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Bild: Oliver Pietern    Text: Nadine Michalski   Layout: Vasco H. Manhiça
Einladungskarte


Planung oder "wie macht man eine Ausstellung"

Tja, bis dahin auch für mich völliges Neuland. Zusammen mit meiner Freundin wälzte ich das ein oder andere Buch zum Thema "PR". Ich hatte zwar im Kunsthaus Haven schon 3 Gruppenausstellungen, aber eine Einzelausstellung war auch für mich total neu. Wir verblieben dann so, dass ich mich um die Bilder und den Flyer kümmere und meine Freundin für PR-Arbeit und sämtliche Texte zuständig war.

2 Monate vor der Ausstellung ging es dann los, ein Flyer musste her. Ich machte mich daran und das Ergebnis war...nun ja, wie soll ich sagen...besch...eiden! Der Rohentwurf sah aus, als wäre er für ein wissenschaftliches Magazin. Schön schwarz weiß gehalten (abgesehen vom Titelbild), einem Innentext so interessant zu lesen wie eine Studie über Sand, ordentlich ohne Absätze in den Blocksatz gezwungen...
Nun ja, wie kamen wir von diesem "Kunstwerk" zu unserem jetzigen (meines Erachtens) sehr schönen Flyers? Genau wir hatten Hilfe. Hilfe von unserem Neuzugang im Kunsthaus Haven Vasco Manhiça, seines Zeichens Grafik-Designer und Künstler. Mit einem mitleidigen Lächeln sagte er uns, dass er das mal "kurz überarbeiten" wolle....
Eine Stunde später war absolut NICHTS mehr von dem alten Entwurf übrig (zum Glück) und mit ein bisschen Farbe und entsprechendem "Know how" wurde der Flyer Stück für Stück besser. An dieser Stelle geht ein riesengroßes, ja schon fast fettes, Dankeschön an Vasco, der sich die Zeit genommen hat uns bei der Arbeit zu helfen!!!
Auch der zweite Neuzugang im Kunsthaus Haven erwies sich als wahrer Segen! Angelika Werner, Schauspielerin (Regisseurin, Beleuchterin, kurz: eine wahre Theaterette) steuerte das Theaterstück "Nelson, der Käpt´n und ich" zur Erheiterung der großen und kleinen Katzenfreunde bei.
Nun ja, wir hatten den Entwurf für den Flyer, ein Programm und viele tolle Ideen, doch wie sollte man das Umsetzen? Flyer sind teuer und vieles andere auch (wie z.B. Bilderrahmen, Aufhängungen etc....) also was nun? Wir wandten uns etwas beklommen an das Kulturbüro und siehe da, wir stießen auf offene Ohren und unsere Idee zur Katzenausstellung fand großen Anklang. Unsere Schutzengel in Gestalt von Sabine Bergfort und Jürgen Neumann sollten ihre Hände über unsere Ausstellung halten und trugen maßgeblich dazu bei, dass wir alles so verwirklichen konnten, wie wir uns das erhofft hatten. Dankeschön an dieser Stelle noch einmal!
Wir hatten also nun fast alles, war man für eine Ausstellung benötigt! Rahmenprogramm, Flyer, Bilder (und Möglichkeiten diese auch aufzuhängen) aber irgendwas fehlt da noch...
Genau, das leibliche Wohl! Wir fragten die Katzenhilfe, ob sie diesen Part übernehmen möchten und so kamen neben selbstgemachter Kuchenköstlichkeiten auch noch der ein oder andere Besucher mehr ins Haus. Für die Katzenhilfe erwies sich unsere "Zusammenarbeit" ebenfalls als produktiv, denn dank der ein oder anderen Futterspende und dem ein oder anderen verzehrten Getränk gibt es nun eine Runde Extra-Whiskas für alle ;-)
Jetzt war alles geklärt, die Gäste hätten unterhalten und versorgt werden können und die Bilder hätten ebenfalls hängen können, aber jetzt muss man nur die Leute dazu bringen, auch zur Ausstellung zu kommen, den WIR wussten, dass es schön wird...
Also wurde PR Arbeit betrieben und Nadine hängte sich an die Telefone bis die Leitungen glühten. Wir stießen (abgesehen von Katze extra) auf offene Ohren und jeder wollte mithelfen und machte Werbung in seinen Medium (Zeitung, Internet, Magazine, Radio). Ganz besonderen Dank gebührt Herrn Lenk vom "Haustieranzeiger" der uns sage und schreibe 3(!) DinA4 Seiten widmete! Auch ein Herz für Tiere und der Coolibri, der Oberhausener, der WAZ, der NRZ, der Wochenanzeiger und einigen mehr sei an dieser Stelle gedankt. Also, wenn Sie eine Ausstellung planen, hier ist das Rezept:

Man nehme einen Vasco, mit guten Ideen
ein Quäntchen Angelika voller Kreativität,
einen Löffel voller Katzenhilfe mit lieben, backenden Mitgliedern
Einen halben Liter Kulturbüro,
Eine Messerspitze hilfsbereiten Hausmeister
Eine Prise Galerie Fuchs und mARTin, für Support in allen Lebenslagen
Garniert mit ganz viel Zeitung.
Zum Schluss kommt dann noch einige Blättchen OGM hinzu.

Gespickt mit Nerven und Schweiß und mit
ganz viel Liebe umgerührt und TADAAA,

4 Stunden auf mittlerer Schiene bei 180° und die Ausstellung kann zum Abkühlen aufs Blech...


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Oliver Pietern
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