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Simba und Nala
Es war im April da zog Luna ins Katzenhaus ein. Man
fand sie draußen in schlechtem Zustand, hungrig und müde und so kam sie
dann zu uns. Abends kam sie zu uns und am nächsten Morgen waren da
nicht mehr nur eine Katze sondern fünf. Über Nacht hatte sie geworfen,
2 pechschwarze (wie sie selbst) und 2 weiße Babys. Aber der Wurf stand
unter einem schlechten Stern, denn eine Infektion hat dafür gesorgt,
dass die schwarzen Babys nicht durchkamen. Die Weißen hingegen
entwickelten sich anfangs gut, nahmen zu, wurden immer pummeliger und
dunkler. Es stellte sich heraus, dass Luna einen guten Männergeschmack
gehabt hat, denn es handelte sich um sogenannte Colourpoint Siam-Mix
Kätzchen. Aber mit der Zeit wurde klar, dass auch diese beiden Kleinen
von der Infektion betroffen waren. Sie überlebten zwar, doch behielten
sie eine Behinderung namens „Zentral-nervöse-Störung“ zurück. Dabei
handelt es sich um eine Erkrankung des Stammhirns, was dazu führt, dass
die Katze unkontrolliert nach links und rechts schwankt. Die Mutter
ahnte, dass mit dem Wurf was nicht stimmt und versorgte die Kleinen
nicht mehr richtig, so dass sie in von Menschen versorgt werden
mussten. Zum Glück trat die Erkrankung so früh auf und andere
Gehirnteile übernahmen die Aufgabe der geschädigten Bereichte, so dass
sich diese Störung „verwachsen“ hat. Man merkt zwar in manchen
Situationen, dass sie nicht ganz so koordiniert sind wie andere Katzen,
aber damit können sie gut Leben. Mittlerweile sind die Kleinen größer
und wurden in Familien vermittelt. Sie haben sich zu prächtigen Katzen
entwickelt, die genau soviel Unfug anrichten, wie jeder andere
Katzenteenager auch….
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