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015_lara
Bild: Oliver Pietern  Text: Nadine Michalski
  80/60 cm Druck, gerahmt und 2* 30/20 cm Foto auf Holz



Katzenmama Lara

Der Hund ist das einzige Wesen auf Erden, das dich mehr liebt, als sich selbst.
(Von Henry Wheeler Shaw (1818 - 1885))

Mit diesem Zitat möchte ich die Geschichte einer ganz besonderen Hündin beginnen:

Das wichtigste Mitglied der Katzenhilfe ist die Schäferhündin Lara, die größte und beste Katzenmama der Welt. Diese Hündin ist eines der liebevollsten Tiere, die ich und Oliver erleben durften. Wenn man sieht, wie rührend sie sich um die kleinen verwaisten Kätzchen kümmert, und wie unglaublich gut es den kleinen, zum Teil traumatisierten Tieren tut, von ihr geliebt zu werden, kann einem nur das Herz aufgehen. Wie eine Mutter geht sie dazwischen, wenn sich die Kleinen zu arg streiten. Dann werden die Kleinen geputzt und gesäubert, denn sie übernimmt alle Aufgaben, die auch eine Katzenmutter übernimmt und wenn sie könnte, würde sie die Kleinen auch säugen. Alles wichtige lernen sie von ihr, auch wie man auf die Katzentoilette geht. Sie ist die beste Mami für kleine verwaiste Kätzchen, die man sich nur wünschen kann. Sie macht ihre Arbeit mit so viel Liebe und Zuneigung, daß kein Mensch da mithalten könnte.

Es ist erstaunlich, daß Lara eine so fürsorgliche und liebevolle Schäferhündin ist, denn in ihrem Hundeleben hatte sie schon viel schlimmes erlebt. Brutalst von ihrem Vorbesitzer mißhandelt und gequält kam sie zur Katzenhilfe wie die Jungfrau zum Kinde. Tja und da war sie dann, aber Lara hatte Glück im Unglück denn eines der Mitglieder bot ihr an bei ihr zu Leben. Sie können sich wahrscheinlich gar nicht ausmalen, wie dankbar Lara für diese neue Change war. Wahrscheinlich zum ersten Mal in ihrem Leben hat sie Liebe und Zuneigung erfahren und dafür ist sie auch heute noch dankbar. Wenn man sie so sieht mit ihren mittlerweile 14 Jahren und ihr in die großen Augen schaut erkennt man nur noch Liebe und Güte. Diese gibt sie weiter an jedes einzelne Katzenkind, was das Glück hat, mir ihr aufzuwachsen so und das macht sie jahrein jahraus..
Vor einiger Zeit jedoch gab es erhebliche Komplikationen, denn Lara ist mit ihren geschätzten 14 Jahren nicht die Jüngste und es bestand schon ein Verdacht auf Tumore im Bauchraum. Dies hat sich zum Glück nicht bestätigt und sie ist wieder auf dem Weg der Besserung. Aber auch Krankheit hat sie nie davon abgehalten, für „ihre“ Kinder zu sorgen.
Eins weiß ich aber ganz bestimmt: Wenn sie einmal über die große Regenbogenbrücke geht, kommt sie direkt in den Katzenhimmel, denn sie hat schon so viele Katzenkinder aufgezogen und dank ihrer Fürsorge hat es so manch ein Problemfall geschafft, den alle anderen bereits abgeschrieben haben. Diese Leistung vollbringt selbst manche Katze in ihrem ganzen Leben nicht...

Dankeschön Lara, dass es Dich gibt, Du beweist, dass Hund und Katze nicht immer wie Hund und Katze sein müssen….

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Oliver Pietern
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